Preisträger des 16. Heimatsmühle
Umweltschutzpreis 2005

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20 Bewerber – 19 Preisträger **

5. Preise
dotiert mit
50 €
4 x
4. Preise dotiert mit75 €4 x
3. Preise dotiert mit100 €4 x
2. Preise dotiert mit200 €5 x
1. Preise dotiert mit350 €2 x

Preisgeld gesamt


2600 €



**  1 Sonderpreis/Trostpreis – Geschenkpaket (20 EUR)
 

Die Jury

Brigitta Frey – Kreisökologin - Landratsamt Ostalbkreis
Rainer Hinkelmann – Referat Baurecht & Umweltschutz - Landratsamt HDH
Rosalinde Kottmann – Bürgermeisterin – Bürgermeisteramt Gschwend
Johann Reck – Oberforstrat – Landratsamt Ostalbkreis
Hans-Rainer Schmid – Ehemaliger Gau-Naturschutzwart SAV

5. Preis:    € 50,00

Richard Schäffner sen. ,Bachstr. 22,
73460 Hüttlingen

  • Anfertigen und reparieren von Bienenkästen
  • Bienenzucht wurde ganz auf den Enkel übertragen
  • Schreinern von Nistkästen und Futterhäuschen
  • Aufstellen der Nistkästen an verschiedenen Orten für Vögel und Fledermäuse

5. Preis:    € 50,00

Familie Borgwardt, Unterm Bilsen 6,
73529 Schwäb.Gmünd.Weiler i.B.

  • Beim Anlegen des Gartens auf heimische Gehölze geachtet
    (Schlehe, Sanddorn, Eberesche, Haselnuss, Kornelkirsche, Felsenbirne, Wildrosen, Weißdorn, Holunder – die Vögel finden dadurch reichlich Nahrung)
  • Nistkästen für die Vögel aufgehängt
  • Seltene Vogelarten werden immer wieder im Garten gesehen (Eichelhäher, Dompfaff, Buntspecht, Kleiber Zaunkönig, Wintergoldhähnchen, Zeisig, Bachstelze)
  • Igel eine Igelburg aus Tonziegel gebaut
  • Gartenteichbewohner (Wasserläufer, Libellen, Molche, Frösche, sogar ein Wildentenpaar)
 

5. Preis:    € 50,00

Klaus Kinzler, Fliederweg 1, 89564 Nattheim

  • Pflegemaßnahmen an Teichen, Hülben, Biotope und Dolinen(säubern, mähen und Aufwuchs schneiden)
  • Baumpflanzaktionen (Vogelbeerbaum gepflanzt)
  • Greifvogelschutz (Sitzstange gezimmert und in einer Buschgruppe aufgestellt – Bussard kommt regelmäßig)
  • Fledermausschutz (Fledermaushöhlen und Flachkästen aufgehängt)
  • Insektenschutz (um für Schlupfinsekten Wohnraum zu schaffen, Insektennistwand aus Lehm und Schilf aufgehängt)

5. Preis:    € 50,00

Bio-Markt, Ute Nuding, Wetzgauer Str. 59, 73527 Schwäb.Gmünd-Großdeinbach

  • Geschäftsidee: sich für Produkte aus der Region einsetzen (wie Wildvermarktung, Ostalb-Apfelsaft, Getreide und Saaten mahlen bzw. schroten, )
  • Kundenservice: qualifizierte Beratung
  • Verkostungen von Waren aus dem Sortiment, verbunden mit Vorträgen von entsprechenden Fachleuten
  • Gewässerschutz: schonende Wasch-, Spül- und Reinigungsmittel anbieten bzw. verwenden
  • Naturkosmetik anwenden
  • Heizanlage mit Holzhackschnitzel
  • Ladeneinrichtung: ökologisch ausgerichtet, Ausstattung aus Baden-Württemberg bzw. Deutschland

4. Preis:    € 75,00

Miriam Abele 11 Jahre, Am Schimmelberg 34, 73433 Aalen-Wasseralfingen,
vorgeschlagen von: Josef Abele, Philipp-Funk-Str. 3, 73433 Aalen-Wasseralfingen
In Zusammenarbeit mit dem Großvater

  • Außergewöhnlich gutes Verhältnis zu Pflanzen und Tieren
  • Nistmöglichkeit für vielerlei Tiere angefertigt – „Nistsäule“ auch sehr dekorativ
  • Flächenpatenschaft am Kocher in Wasseralfingen übernommen (siehe Schreiben von Landrat Klaus Pavel)
  • Erhalten der Artenvielfalt von Pflanzen und Tieren, auch zu verbessern
  • Mitgewirkt bei vielen Flurputzeten
  • Kleine Abfallbehälter (Mülltrennung) an Ruheplätzen aufgehängt
  • Verbesserung der Flora an Uferböschungen
 

4. Preis:    € 75,00

Lokale Agenda Hüttlingen,
Leiter: Ulrich Jankowski, Bolzenweiler 4, 73460 Hüttlingen
Vorgeschlagen von: Josef Kowatsch, Haydnstr. 15, 73460 Hüttlingen

  • Naturschutz ist Heimatschutz, die Heimat lernt man am besten zu Fuß kennen
  • Ausweisen von Wanderwegen rund um Hüttlingen
  • Erstellen von Prospekten mit verschiedenen Wegstrecken (Karten, Routen) und Sehenswürdigkeiten in der näheren Umgebung

4. Preis:    € 75,00

Alfred Groll, Seligerstr. 9, 89537 Giengen
vorgeschlagen von: Dietmar Lang, Giengen

  • Erhalten des Standortes des Gelben Leines (Linum flavum)
  • Es ist ein schmaler Rain auf Markung Oberstotzingen, der als Naturdenkmal ausgewiesen ist.
  • Säubern und Pflege des Rains
  • Versuch Samen zu gewinnen, um diese botanische Kostbarkeit zu erhalten

4. Preis:    € 75,00

Schüler der 4. Klasse
Grundschule Tannhausen
vertreten durch:
Religionslehrerin: Frau Birgit Kohl

Schöpfung (DVD)
Bevor die Erde geschaffen wurde war „Chaos“ wüst, leer und finster
  • 1. Tag Gott schuf das Licht und die Dunkelheit, es wurde Tag und Nacht (alles Leben braucht Licht  und die Dunkelheit)
  • 2. Tag Gewölbe oberhalb des Wassers wurde zum Himmel, auch im Himmel ist Wasser, sonst würde es nicht regnen, ohne Wasser gibt es kein Leben.
  • 3. Tag Das Wasser wurde zum Meer, das Trockene zu Land, es wurde grün, die Pflanzen waren geschaffen
  • 4. Tag Es gab jetzt Tag und Nacht, der Morgen und der Abend, Sonne Mond und Sterne (alle Gestirne)
  • 5. Tag Das Wasser und die Luft wurde bevölkert mit Fischen, Muscheln und Pflanzen, in der Luft flogen die verschiedensten Vögel
  • 6. Tag alle Arten von Tiere, alle Pflanzen und auch der Mensch waren geschaffen,
  • 7. Tag heiliger Tag – Sonntag - kein Arbeitstag ein Ruhetag „Jeder ist einzigartig und kostbar“
Fast täglich lesen wir in der Zeitung wie unsere Luft verschmutzt ist, das Wasser verunreinigt, sowie Müll und Unrat zu beseitigen ist. Brot wird weggeworfen, andere sterben vor Hunger, in vielen Gebieten hört der Krieg nicht auf. Wir Menschen müssen die Erde am Leben erhalten, wir haben die Verantwortung. Wasser, Erde und Luft sind alles Geschenke für uns.

3. Preis:    € 100,00

NABU – Aalen
vertreten durch:
Ernst Pfisterer, Am Haldenbach 35,  Aalen,
in Zusammenarbeit mit Schülern der Friedrich von Keller-Schule, Abtsgmünd

  • „Eine Schwalbe macht noch keinen Sommer“ (Angebot der NABU-Gruppe an Schüler über ein Schulprojekt zum Bau von künstlichen Schwalbennestern)
  • Herstellen der künstlichen Schwalbennester
  • Anbringen der Nester an der Kochertalmetropole (idealer Standort durch die Nähe von Lein und Kocher - bevorzugtes Jagdgebiet der Schwalben; für die Schüler nahe der Schule, zum täglichen beobachten der Schwalben.)
  • Brutmöglichkeiten für 24 Schwalbenpaare geschaffen
  • Bruterfolg von zwei bzw. sechs Paare

3. Preis:    € 100,00

Schüler der Klasse 5 – Freie Waldorfschule Aalen, Hirschbachstr. 64,
vertreten durch: Klassenlehrer Herr Singer


Waldprojekt
  • Kleines Waldstück bei Affalterried wurde durch Sturmschäden und Borkenkäferbefall stark geschädigt.
  • Neupflanzung um ein ökologisches Gleichgewicht zurückzuführen
  • Nutzwald wird umgewandelt in einen Lebensraum für Wildbienen, Vögel und andere Kleintiere.
  • Verschiedene Nisthilfen werden gebaut
  • Die Schüler lernen den richtigen Umgang mit der Natur
  • Gemeinschaftsförderung durch dieses Projekt

3. Preis:    € 100,00

Schwäb. Albverein, OG Steinheim, Kolbengasse 5, 89555 Steinheim
vertreten durch: Bernhard Scheit

  • Fläche der Erddeponie Hitzinger Tal mit Laubholz rekultiviert
  • Auf ca. 7000 qm Fläche etwa 1200 Jungpflanzen eingebracht
  • Ca. 5400 qm eingezäunt gegen Wildverbiss
  • Als Ersatz für altershalber abgegangene Weidebuche einen Ginkgobaum gepflanzt (Baum des Jahrtausends)
  • Pflegemaßnahme am Orchideenstandort Pharionsche Sandgrube

3. Preis:    € 100,00

NABU Gerstetten-Dettingen
vertreten durch:
Roswitha Braun, Weißdornweg 11,
89547 Gerstetten-Dettingen

  • Lehmgrube vom Aufwuchs befreien (wertvoller Biotop für Kreuzkröten)
  • Erstellen von neuen Laichstellen (speziell für Kreuzkröten und Gelbbauchunken)
  • Regelmäßiges Bewässern der Flachwassertümpel (um den Kaulquappen eine Überlebenschance zu geben.)
  • Pflegeaktion (gegen die Verbuschung besonders schutzwürdiger Flächen)
Kleinere Bäume und Äste wurden an die Grube angelehnt um den natürlichen Zersetzungsprozess wirken zu lassen – ein Verfahren, das sich schon mehrfach bewährt hat.
Durch regelmäßiges Beobachten der Flachwassertümpel lässt es sich gut einschätzen, welche dieser Kleinstgewässer wir im Herbst für die kommende Saison noch etwas optimieren können.

2. Preis:    € 200,00

Schüler der Klasse 5 – Wald AG -
Hauptschule Bopfingen,
vertreten durch: Lehrerin Frau Haid

  • Instandhaltung des Waldklassenzimmers
  • Freischneiden der Bänke und Tische, Zweige entfernen, wegräumen der „Hinterlassenschaften“ anderer Leute
  • Nistkästen sowie das Waldinsektenhaus gesäubert und ausgebessert
  • Basteln von Fledermauskästen und Aufhängen im Wald
  • 30 Futterhäuschen für Vögel hergestellt und am Schulfest verkauft
  • Vorbereitung für das Schulfest – Spiele für alle Sinne, Barfußpfad, Zielwerfen mit Kiefernzapfen (zeigen: wie viele Materialien aus dem Wald für interessante Spiele genutzt werden können.)
  • Im Frühjahr - Waldputzete

2. Preis:    € 200,00

Walter Meck, Am Läutenberg 7, Giengen
vorgeschlagen von: Dietmar Lang, Giengen

  • Vegetation im gesamten Stadtbereich sowie die auf der „roten Liste“ stehenden Arten zu erfassen und zu dokumentieren
  • Die Pflanzenstandorte werden in Messtischblätter eingetragen und in regelmäßigen Abständen überprüft
  • Jahrelanges Arbeiten bei der Agenda-Gruppe „Botanik“
  • Erfassen von Kleindenkmale und ehemalige Marksteine

2. Preis:    € 200,00

NABU Ochsenhausen-Ringschnait, 
vertreten durch: Gerhard Föhr

  • Projekt Krötenschutz: Anbringen des Krötenschutzzaunes
  • Projekt bedrohte Vogelarten: Zahlreiche Nisthilfen für Steinkauz, Schleiereule, Wasseramsel, Gartenrotschwanz und auch Fledermäuse gebaut
  • Nistkasten- und Vogelschutzmuseum aufgebaut
  • Vertreten auch im Internet (www.Nistkastenmuseum.de), oft Schulklassen im Museum zu Gast. Das Museum soll zur Bewahrung der Vogelschutzgeschichte dienen, auch kann über einen Bildschirm das Brutgeschehen der Mehlschwalbe ungestört beobachtet werden.
  • Anlaufstelle für kranke und verletzte Vögel zur Weiterleitung an eine Pflegestation.
  • Freier Eintritt im Museum
  • Übernimmt alle Kosten selbst, ist auf Spenden und Zuschüsse angewiesen.
 

2. Preis:    € 200,00

Fischerei-Verein Giengen/Brenz e.V.
vertreten durch:
Karl-Heinz Wuggazer, Giengen

  • Bau eines Biotops am Baggersee mit Flachwasserzone als Laich- und Rückzugsgebiet für sämtliche am und im Wasser befindlichen Lebewesen
  • Schutz der Flachwasserzone durch einen Barrieregraben der immer wasserführend ist
  • Die Randpartien werden mit Schilfgewächsen und heimischen Sträuchern versehen, die gleichzeitig der Laichablage und Abschirmung dienen.
  • Besonderer Wert wird auf Pflege der Flächen gelegt (Entfernen von Gehölzanflug und Aufwuchs)

2. Preis:    € 200,00

Schwäb. Albverein, Ortsgruppe Söhnstetten
vertreten durch:
Gerda Griasch, Steinheim-Söhnstetten

  • Heidepflegemaßnahme (wildes Buschwerk auf den Heideflächen beseitigen, um den Schafen eine bessere Weidemöglichkeit zu verschaffen)
  • Betreuung der Streuobstwiesen
  • Baumpflanzaktionen
  • Pflanzenschutz durch Einzäunung wegen Wildverbiss
  • Beteiligung an der Kreisputzete (Organisation Landratsamt)

1. Preis:    € 350,00

Schwäb. Albverein, OG- Oggenhausen
vertreten durch:
Hans Dempel, Nattheim

  • Heckenpflege
  • Streuobstbäume geschnitten, gepflegt und auch neu gepflanzt
  • Pflegearbeiten um die Gedenkstätte
  • Naturschutzarbeit mit der Jugend (Obst von den Streuobstbäumen geerntet und auf dem Schulhof gekeltert.)
  • Heidepflege (Gemeinschaftsarbeit mit der Ortsgruppe Heidenheim)
  • Biotopbetreuung
  • Mithilfe bei der Aufforstung von 2000 Jungbuchen

1. Preis:    € 350,00

Manfred Müller, Lorch,
Naturschutzwart im Ostalbkreis, Mitglied im Arbeitskreis Naturschutz sowie Ökologie und Umwelt der Stadt Lorch

  • Erstellen eines Feuchtbiotops „Tobel“ (praktische Biologiekenntnisse an Schüler vermittelt.)
  • Lebensraumergänzung für Amphibienarten (Teichfrosch, Seefrosch, Gelbbauchunke, Bergmolch, )
  • Verschiedene Pflanzen wachsen um das Feuchtgebiet (hohe Schlüsselblume, Mähdesüß, Kohlkratzdiestel, Blutweiderich, Sumpfschafgarbe)
  • Weitere Tümpel angelegt (um das Überleben des Amphibiennachwuchses zu gewährleisten)
  • Feuchtgebiet mit mehreren Wasserflächen ins Leben gerufen heute eine Oase für Wat- und Wasservögel und Erdkröten, außerdem wird dieses Gebiet von Spaziergängern und Naturfreunden gern angenommen.
Die Vielzahl meiner Aktivitäten soll anderen engagierten Naturfreunden Mut machen. Eine funktionsfähige Natur ist Potential und Garant dafür, unsere vielschichtig belastete Gesundheit zu erhalten oder sie wiederherzustellen.









    
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